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Foto des Künstlers Rainald Grebe

Bereits Anfang der 90er Jahre macht sich der damals noch junge Rainald Grebe (geb. 1971) auf in die neuen Bundesländer, um seine künstlerische Karriere als Autor, Comedian und Liedersänger ins Rollen zu bringen. 1997 schließt er sein Schauspielstudium an der Ernst Busch-Hochschule in Berlin erfolgreich ab, um später im Jahr 2000 seinen festen Platz als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Jenaer Theaterhaus zu finden. 2003 erhält der gebürtige Kölner den Jurypreis beim Prix Pantheon in Bonn, ein Jahr darauf den Publikums- und Jury-Preis beim Kleinkunstfestival des Theaters „Die Wühlmäuse“ in Berlin. Seine Lieder stecken voller Widerhaken und Doppelbödigkeiten, entfalten ihren niederschmetternden Beigeschmack meist erst nach mehrmaligem Hören. Seine melancholischen Klavierarrangements stimmen nachdenklich bis traurig; seine Texte stecken voller heimtückischer Reime, die kurzfristig zum Lachen anregen, sich langfristig jedoch in den Gehirnwindungen festfressen und dort imstande sind, existentielle Grübeleien auszulösen. Das Tragische im Alltäglichen kann einem zuweilen schwer zusetzen, und oft bleibt einem das Kichern förmlich im Halse stecken. Wie bei einer guten Tragikomödie liegen Lachen und Weinen bei diesem Ausnahmekünstler erstaunlich dicht beieinander.

Rainald Grebe

 
Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung
Musikalisch bietet Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung ein ausgefallenes Repertoire, das vom Arbeitslosen-Pogo, über Balladen bis zur Heimat-Schnulze reicht. Grebes herrlich beknackte Spottlieder sind gespickt mit wahnwitzigen Reimen über das Wunderbare im Alltäglichen, das Absurde im Vertrauten und die Tragik in der Spaßgesellschaft. Seine ungewohnt komisch-offene Ausdrucksart ist absurdes Theater voller Skurrilität und anarchistischem Entertainment. Dabei läuft Grebes unnachahmliche Bühnen-Performance zuweilen dermaßen aus dem Ruder, dass man als Publikum nur fassungslos staunen kann. Keine Frage, Rainald Grebe ist ein Uruhrenkel des Dadaismus!
ISBN 978-3-86604-264-7
1 CD, 2005
Preis: 15,95 EUR

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Rainald Grebe: Das Abschiedskonzert
Fernab von allen sattsam bekannten Fahrrinnen, entdecken Rainald Grebes Lieder das Wunderbare im Alltäglichen, das Absurde im Vertrauten und das Tragische in der Spaßgesellschaft.
ISBN 978-3-86604-160-8
2 CD, ca. 130 min, 2004
Preis: 19,95 EUR

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